Samstag 10.11. 2018 | Nächstenliebe üben. Mitgefühl als Dimension meditativer Praxis (Teil I) mit Michael von Brück.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Melanchton-Akademie, Köln.

Nähere Infos zur Veranstaltung.

Programm

09.30 Uhr Empfang mit Stehkaffee
10.00 Uhr Begrüßung und Meditation
10.30 Uhr Vortrag: Nächstenliebe üben. Mitgefühl als Dimension meditativer Praxis Prof. Dr. Michael von Brück, München
12.00 Uhr Mittagessen
13.00 Uhr Impuls: Mitgefühl als Praxis Dr. Johannes Wirths, Siegburg
13.15 Uhr World Cafe: Mitgefühl
14.30 Uhr Kaffee und Kuchen
15.00 Uhr Abschlussplenum und Reisesegen

Tagungsort
Melanchton-Akademie, Kartäuserwall 24 b, 50678 Köln, 0221-9318030

Anfahrt  (vom Hauptbahnhof Köln aus)
U-Bahn Linie 16 Richtung Bonn/Bad Godes­berg. Haltestelle Ulrepforte, von da aus in die Ull­rich­gasse und dann direkt die erste Straße rechts in den Kartäuserwall (ca. 5 Minuten Fußweg).

Teilnahmebeitrag
30 € inklusive Bewirtung  (Ermäßigung auf Anfrage)

Anmeldung
bis 02.11.2018 an Jürgen Rams, 47509 Rheurdt, Bergstr. 7 oder unter Angabe der Adresse an arbeitskreis-meditation@ekir.de Überweisung des Teilnahmebeitrags an den Arbeitskreis Meditation, IBAN: DE64 3506 0190 1013 7210 21, BIC GENODED1DKD. Die Anmeldung wird mit Eingang des Teilnah­mebeitrages wirk­sam. Sollte die Tagung ausge­bucht sein, erfolgt eine Nachricht und die Rück­überweisung der Zahlung. Bei Rücktritt von der Anmeldung bis zum 12.10.2018 werden 20 € er­stattet.

Kontakt: Dr. Johannes Wirths

Nächstenliebe ist eine Frage der Praxis. Sie be­gegnet uns wesentlich in zwei Formen: als eher spontaner Akt aufmerksamer Zuwendung, wie als grundsätzlicher, oft auch dringlicher Aufruf zu hilfreichem Handeln – also als ethischer Dis­kurs im Blick auf die Entwicklung einer entspre­chenden Lebenshaltung.

Angeregt durch den Dialog mit dem Buddhis­mus ist in den letzten Jahren – vermittelt über Forschung und Therapie – eine wei­tere Form des Umgangs hinzugetreten. Unter dem Stich­wort Mitgefühlspraxis wird hier Näch­sten- und Selbstliebe als konkrete spiri­tu­elle Übung vor­gestellt und mittlerweile bis in die po­puläre Le­benshilfe hinein vertre­ten. Das Praxisspek­trum bewegt sich dabei zwischen Formen acht­sa­m motivierender Selbsterkundung in Beziehungs­fra­­gen und ei­nem zielführenden Mitgefühlstrai­ning für uns `em­pathische Ego­isten´.

Doch wie sind Mitgefühl und medi­tative Übung aufeinander bezogen? Wie haben wir uns das vorzustellen? Und wie sind diese spirituel­len Praxisformen einzuordnen: in die gegenwär­tige öffentliche Diskussion einer mediatisierten und glo­ba­lisierten Gesellschaft, in die christli­che wie buddhistische Tradition, in die lebens­prak­ti­schen Hori­zonte von Ethik und Mystik?

Prof. Dr. Michael von Brück (München) Theo­loge, Religionswissenschaftler, Zen- und Yoga­lehrer – wird uns als ausgewiesener Referent zu Fragen zeitgenössischen Spiritualität das Thema in den genannten Be­zügen entfal­ten.

Nach ei­ner Mittagpause wird dann Ge­legenheit gegeben, erfah­rungsbezogen über die aktuelle Be­deutung einer spirituellen Mitge­fühls­praxis ins Gespräch zu kommen. Zur Diskussion stehen da­bei die Formen mensch­lichen Mitge­fühls, das praktische Verhältnis von Nächsten- und Selbst­liebe sowie die Frage nach einem wirksamen Ethos des Mitgefühls.

Flyer zur Veranstaltung

18-07-04-AKMFlyerNaechstenliebeUeben(web)